Ein präziser Raumeinbau aus Sichtmauerwerk ordnet ein Siedlerhaus der 1950er-Jahre von innen neu. Die begehbare Backsteinplastik verbindet die Geschosse und schafft neue Blick- und Wegebeziehungen.
Auf einem als unbebaubar geltenden Grundstück in Neukölln schließt ein markanter Backsteinbau den Blockrand. Seine besondere Kubatur übersetzt komplexe Vorgaben in eine prägnante architektonische Figur.
Der soziale Wohnbau steht in der Tradition von Bauweisen in warmen Klimazonen. Er ist um vier bioklimatische Atrien organisiert, die eine wesentliche Rolle für den Wohnkomfort der Bewohner spielen.
Das an einem grünen Boulevard gelegene Wohnensemble untersucht das Zusammenspiel von traditionellem Mauerwerk und industriell vorgefertigten Backsteinelementen innerhalb einer einheitlichen Architektursprache.
Das denkmalgeschützte VEEM-Gebäude wird mit minimalen Eingriffen umgenutzt und durch drei Wohngeschosse ergänzt. Die markante Aufstockung mit begrüntem Dachhof stärkt seine Rolle als Orientierungspunkt im Quartier Strijp-S.
Auf der Preisverleihung am 4. September wurden die Gewinner des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur bekannt gegeben. Bei ihrer Entscheidung legte die Jury in diesem Jahr besonderes Augenmerk auf drei Kriterien: den gestalterischen und konstruktiven Einsatz des Materials Backstein, den sensiblen Umgang mit dem Bestand sowie die Berücksichtigung sozialer Aspekte. Entlang dieser Kriterien entschied sich die Jury für die Erweiterung von Het Steen in Antwerpen von noAarchitecten als Grand-Prix-Winner.
Die Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule ergänzt den fragmentierten Blockrand des Kölner Georgsviertels. Roter Wasserstrichziegel und differenzierte Fugenraster greifen die heterogene Umgebung auf und verleihen dem Neubau eine ruhige Eigenständigkeit.
Neubau Naturhistorisches Museum Basel und Staatsarchiv Basel-Stadt
Entlang der Bahntrasse staffeln sich die Volumen von Museum und Archiv bis zur Turmscheibe. Das textile Zusammenspiel von Stein, Fuge und Ortbeton formt eine murale, monolithische Hülle, die Sammlung und Archiv schützt.
Das gemeinschaftsorientierte Sanierungsprojekt öffnet den dicht bebauten Block und schafft grüne, zugängliche Räume, während historische Elemente erhalten bleiben, die an die Vergangenheit des Ortes als industrielle Wäscherei erinnern.