Die anonymen Bauwerke im Tal von Mexiko in den Gemälden des mexikanischen Malers José María Velasco bilden den Ausgangspunkt für das Entwurfskonzept eines kleinen Hauses auf einer Ranch in Singuilucan, Hidalgo.
Das Einfamilienhaus stellt in seiner Grundform Bezüge zum historischen Bestand her und setzt gleichzeitig durch seine ausdrucksstarke Fassade mit wildem Relief sowie einer Materialkombination aus Backstein, Eichenholz und Aluminium Akzente.
Der Backstein ungewohnt spielerisch inszeniert: Trotz der eigentlichen Massivität des Baumaterials zieht sich durch die offenen Strukturen des Hauses in Betera ein Gefühl von Zartheit und Zurückhaltung.
Das House 1721 spielt mit Licht und Schatten, den Materialien Backstein und Holz sowie mit Raumfolgen. Im Inneren entfaltet sich eine flexible Nutzung, die sich von klassischen Strukturen löst.
Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, gratuliert in ihrem Grußwort allen Preisträgerinnen und Preisträgern des Erich-Mendelsohn-Preises 2023 für Backstein-Architektur. Ihre Worte wurden im Vorteile Magazin Ausgabe Nr. 25 veröffentlicht.