Kreismuseum Syke
Public Buildings, Recreation and Sport
Selbstbewusste Präsenz im Wald
Kreismuseum Syke

Dem bei archäologischen Grabungen gefundenen 3.300 Jahre alten Goldhort von Gessel sollte ein angemessener Raum geboten werden und gleichzeitig das Haus zum selbstverständlichen Teil des Ensembles werden. Der selbstbewusst in den Wald gestellte, tradierte Formen und Materialien neu interpretierende monolithische Baukörper entfaltet bereits bei der Annäherung an das Museumsgelände eine skulpturale Zeichenhaftigkeit und Präsenz. 

Sporthalle am Pascal-Gymnasium
Public Buildings, Recreation and Sport
Skulpturale Setzung für den Sport
Sporthalle am Pascal-Gymnasium

Die neue Dreifachsporthalle der NRW-Sportschule Pascal-Gymnasium in Münster reagiert auf die besondere stadträumliche Lage und schafft einen definierten Ort mit hohem Identifikationswert für Schüler, Lehrer und Sportler.

Pilares Tláhuac
Public Buildings, Recreation and Sport
Ein Palazzo für Kunst und Handwerk
Pilares Tláhuac

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „PILARES“ und befindet sich in einer der ärmsten Gemeinden. Das Gebäude fügt sich als „Palazzo“ in den städtischen Kontext ein und schützt Bildung und Kultur, um durch Kunst- und Handwerkswerkstätten die Aneignung des Raums durch seine Bewohner zu fördern.

Cinéma le Grand Palais
Public Buildings, Recreation and Sport
Rückkehr zur verlorenen Urbanität
Cinéma le Grand Palais

Ein Gebäude mit zeitloser architektonischer Ausdruckskraft. Ein Kino mit sieben Sälen und einer Kapazität von 1.051 Personen mit einem unabhängigen Museumsbereich, integriert in einen Masterplan für einen Fußgängerplatz im Zentrum von Cahors.

Kindertagesstätte St. Philipp Neri
Public Buildings, Recreation and Sport
Materialkanon als kindliches Erfahrungsfeld
Kindertagesstätte St. Philipp Neri

Die Kindertagesstätte im Innenhof eines gründerzeitlichen Wohnblocks in Frankfurt-Höchst ist als sternförmiges Gebäude konzipiert. Ringsum liegen kleine und große Spielhöfe für die Kinder. Die Backsteinfassade mit Rautenmuster knüpft an den industriellen Architekturstil der Umgebung an.

Mapei Football Center
Public Buildings, Recreation and Sport
Fußball im Maß der römischen Centuriation
Mapei Football Center

Das Mapei Football Centre besteht aus sechs Fußballfeldern, einer überdachten Tribüne sowie einem Hauptgebäude. Das Projekt beschäftigt sich mit der Form, erfüllt jedoch zugleich ein funktionales Programm, das vertikal geschichtet ist. Der traditionelle Ursprung dieses Volumens, seine erdige Materialität aus Ziegeln und die konkaven sowie linearen Fassaden verleihen ihm eine ambivalente und zugleich feinsinnige Monumentalität. Die Wiederholung der Struktur und die Einheitlichkeit des Baumaterials stehen in Resonanz mit der funktionalen Architektur der „Barchesse“.

Muslimisches Wasch- und Gebetshaus Friedhof Finkenriek
Public Buildings, Recreation and Sport
Ein Ort der letzten Gebete
Muslimisches Wasch- und Gebetshaus Friedhof Finkenriek

Ein Ort für die rituelle Waschung und für die Gebete bei muslimischen Beerdigungen, ein Mauerwerksbau der Baukulturen verbindet. Der Friedhof Finkenriek in Hamburg sollte um ein muslimisches Gräberfeld mit einem Wasch- und Gebetshaus erweitert werden. Das Gebäude wurde mit Partizipation von Imamen als Vertreter von lokalen muslimischen Gemeinden entwickelt. Es sollte ein schlichtes, den Islam repräsentierendes Erscheinungsbild und eine der Aufgabe angemessene räumliche Atmosphäre bieten. 

Münchner Volkstheater
Public Buildings, Recreation and Sport
Erster Akt im Torbogen
Münchner Volkstheater

Auf dem ehemaligen Viehhofareal entsteht ein neues Quartier mit dem Volkstheater im Zentrum. Das Bild ist geprägt von einer Industriearchitektur aus historisierenden Resten der Zwanzigerjahre und großflächigen Nachkriegsbauten. Zur gestalterischen Einbindung eines denkmalgeschützten Gebäudeflügels bot sich die Wahl von Ziegeln für die Gebäudehülle an. 

Kunstcampus Deichtorhallen - Ein Bundesinstitut für Fotografie in Hamburg
Newcomer
Das gebaute Visuelle Gedächtnis
Kunstcampus Deichtorhallen: Ein Bundesinstitut für Fotografie in Hamburg

Die Idee für ein Bundesinstitut für Fotografie entstand aus der Bedeutung der deutschen Fotografie in der Geschichte des Mediums. Die Vielfalt an Fotografiesammlungen und die Vernachlässigung des nationalen Erbes stellen uns vor die Herausforderung, das visuelle Gedächtnis zu bewahren, und hierfür einen angemessenen Ort und gleichzeitig Ausdruck in einer deutschen Stadt zu schaffen.

Andreas Westendorf
Newcomer
3D-gedruckte Terratektur
Intervention an der Potsdamer Garnisonkirche: 3D-Druck mit Ton

Die Architektursprachen von Rechenzentrum (DDR-Architektur) und der wiederaufgebauten Garnisonkirche könnten kaum unterschiedlicher sein und tragen zu einem heterogenen Stadtbild bei. Der Platz zwischen den Gebäuden soll nach außen hin beruhigt werden. Ein drittes, unabhängiges Gebäude soll als Bindeglied zwischen Rechenzentrum und Garnisonkirche dienen. 

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