Es ist ein besonderer Ort, an dem ATELIER ARS das Projekt Center for Culture and Arts of the Lakeside realisiert hat. Es befindet sich am Ufer des Chapalasees, des größten Sees in Mexiko. Der Chapalasee ist seit Jahrhunderten ein heiliger Ort für die indigene Wixárika- Kultur, deren Mythen eng mit der vulkanischen Genese des Gewässers verbunden sind. Diese Erzählungen dienten dem Büro als Inspiration für die Gestaltung des Zentrums. Das Gebäude selbst soll so einen Teil der Kulturgeschichte des Ortes vermitteln.
Der Kunstcampus Amant bildet in der schnell lebigen Stadtumgebung Brooklyns einen einladenden Ruhepol. Er erstreckt sich über drei Häuserblocks im industriellen Nord-Brooklyn und fungiert mit Künstlerateliers, Galerien, Büros, Lagerräumen und einem Café als kultureller Inkubator.
Ausbildungszentrum mit Forstfarm und Herberge in Buhweju (Uganda)
In den Hügeln der Region Buhweju in Uganda wurde ein Ausbildungszentrum inklusive Herberge für Handwerk und Tourismus sowie für land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten geschaffen. Es bietet Waisenkindern sichere Ausbildungsplätze und unterstützt sie, eigenständig in die Zukunft zu starten. Ziel ist zudem, die abgeholzten Regenwaldflächen mit heimischen Baumarten wieder aufzuforsten und die ländliche Region zu stärken.
Submission started: The award enters its seventh round
A success story continues: The prestigious award for brick architecture is entering its seventh round. Once again, the focus is on outstanding projects that harness the architectural potential of the traditional building material brick in a forward-looking way. Most recently, the competition—awarded every three years—received more than 600 submissions from 30 countries.
International Architecture Award Strengthens Building Culture
The Erich Mendelsohn Award for Brick Architecture is entering the next round. In light of the current challenges in the construction industry, brick offers valuable qualities such as sustainability, aesthetics, and lasting value, which will remain of great importance in the future. The continuation of the Erich Mendelsohn Award for Brick Architecture in 2026 underscores the significance of outstanding architecture and innovative building projects, especially in times of change.
Keyvisual of the Erich Mendelsohn Award 2026 for Brick Architecture (project: SOCIAL ATRIUM (54 Social Houses in Besòs), PERIS+TORAL ARQUITECTES)
Residential Building/Apartment Complex
Schattenspiel trifft Monochromie
Hofensemble in Rot
Vom Backstein über die Verfugung bis zu den Fensterbänken haben sabo Architekten ein monochromatisch rotes Hofensemble gestaltet, das keineswegs eintönig ist: Das reliefartige Mauerwerk sorgt für ein spannendes Schattenspiel auf der Fassade.
Stellingen 62 – Wohnbebauung Sportplatzring (Baufeld A)
Im Zentrum des Hamburger Stadtteils Stellingen entsteht derzeit auf einer Gesamtfläche von 73.500 Quadratmetern ein neues Quartier mit über 700 Wohnungen und einem breiten Nahversorgungsangebot. Die Wohnbebauung am Sportplatzring bildet ein eigenständiges Quartier, eingebettet in eine parkähnliche Landschaft, die geprägt ist von altem und wertvollem Gehölzbestand.
Das Gebäude besteht überwiegend aus rotem Backstein, mit Elementen – Säulen, Balken, Wangen und Brüstungen – aus Betonfertigteilen, deren tiefrote Farbe vom roten Granitzuschlag und roten Sand herrührt. Handverlegtes, spitz zulaufendes Mauerwerk wird mit vorgefertigten Backsteinwangen und freiliegenden Fertigteilen kombiniert, die stark geätzt sind, um die Textur der Zuschlagstoffe sichtbar zu machen. Das Mauerwerk ist im Detail gestuft, facettiert und geschwungen und bietet Platz für einheitliche Öffnungen und Loggien. Der Innenhof ist mit einem hellen, elfenbeinfarbenen glasierten Backstein verblendet, der mit einer variablen lichtdurchlässigen Glasur versehen ist, um den Raum zu beleuchten.
Zweigeschossige Dachaufstockung eines denkmalgeschützten Ensembles
Die Sanierung und zweigeschossige Aufstockung eines denkmalgeschützten Ensembles in Hamburg setzt das Vorhandene im selben Rhythmus fort. Die Erweiterung fügt sich nahezu nahtlos in das historische Umfeld ein.
Das Charakteristikum des Vorgängergebäudes, das aufgrund bauphysikalischer Mängel ersetzt wurde, war eine zurückspringende Seitenfassade. Indem die Architekten diese Bewegung in den neuen Entwurf übernommen haben, konnte einerseits ein Puffer zwischen Straße und Gebäude geschaffen werden, andererseits bildet der Vorsprung ein Spiegelbild des monumentalen Landhauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite. So tritt das Wohnhaus in einen architektonischen Dialog. Durch größere Spielräume zu den Nachbargebäuden wird die Privatsphäre gegenseitig gewahrt.