Das Projekt versucht, die Stadtbewohner wieder mit dem Ursprung der Materialien und mit der Natur zu verbinden. Durch die Schaffung eines Gebäudes, das mit dem Außenklima zusammenarbeitet, Energie selbsterzeugt und unterschiedliche Mikroklimata schafft, treten die Menschen wieder in Kontakt mit ihrer Umwelt, mit sich selbst, ihren Nachbarn, mit Pflanzen und Elementen. Die Wiederverbindung mit den Elementen im Allgemeinen bedeutet, sichtbar zu machen, was die moderne Welt unsichtbar gemacht hat. Zum einen die Materie (unsere Materialien kommen als Rohstoffe aus der Erde), zum anderen die Wassersysteme, Klimaanlagen, Heizung, usw., die die Adern unserer Gebäude sind. Sie sichtbar zu machen, schafft ein Bewusstsein für unseren Energieverbrauch und ermöglicht eine wohltuende Autonomie, die den lokalen Maßstab und unsere sozialen Beziehungen auch hier stärkt.
Die letzte verbliebene Lehmgrube Berlins befindet sich unweit des Entwicklungsgebiets Georg-Knorr-Park. So kam es zu der Entscheidung, dort eines der im Masterplan vorgesehenen Hochhäuser zu planen. Das 60 Meter hohe Volumen dreht sich zur Lehmgrube auf der anderen Straßenseite, während ein versunkener Platz das Hochhaus durch seine Anordnung zu den benachbarten Gebäudeachsen im Kontext verortet.
Auf den ersten Blick lässt sich das Haus am Burggarten von Uwe Schröder Architekten keiner Stilepoche zuordnen. Mosaike aus Backstein in Gelb, Rot und Blau, Eichenparkett sowie gemauerte Gewölbe und Bögen romantisieren das Wohnhaus für Studierende im Sinne Novalis’.
Die traditionell wirkenden giebelständigen Doppelhäuser übernehmen die Gebäudekubatur der bestehenden Wohnbebauung und fügen sich städtebaulich logisch ein. Durch den typisch westfälischen roten Klinker und dem Dach mit dunkler Biberschwanzdeckung entsteht mit dem Bestand ein harmonisches Ensemble. Die Neubauten passen sich dem genius loci an, bilden neue städtebauliche Räume und definieren somit den Ort neu, sodass eine Identifikation der Bewohner mit dem Ort gegeben ist.
«Gleistribüne» Wohn- und Geschäftshäuser Zollstrasse-Ost
How the fallow edge of track fields can be transformed into attractive living space is impressively demonstrated at Zurich's main train station. The three residential and commercial buildings of the Gleistribüne privilege the formerly ignored area.
The eponymous central atrium forms the heart of the eleven-story residential building: The hallway becomes a place of social interaction with a high quality of stay; the bioclimatic architecture also ensures ideal air and temperature conditions.
Once a military landscape, now a house of culture: in the Theater at Domain De Hoge Rielen, the brick preserves the building's past while adding a new chapter to its history.
Luise 19E was actually to be demolished. But with the brick recovered from the deconstruction, a new house has been created in a participatory process - true to the motto: by the community for the community.
After the destruction of an earthquake, a place has been revived through newly interpreted traditional architecture. The square, designed with brick arches, is an expression of regional craftsmanship and offers citizens a place to meet.
Where railroad and infrastructure buildings once stood, the Heidestraße Core quarter in the west of Europacity is now ushering in a paradigm shift. The result is a trend-setting mix of work and living.