Der Erich-Mendelsohn-Preis für Backstein-Architektur ist in den 18 Jahren seines Bestehens im ständigen Wandel: Schwerpunkte verschieben sich, neue gesellschaftliche und ökologische Fragen prägen die Debatten und mit ihnen verändern sich die Maßstäbe, nach denen herausragende Backstein-Architektur bewertet wird. Dass jede Ausgabe von einer neu zusammengesetzten Jury begleitet wird, unterstreicht diesen Anspruch an einen lebendigen, sich stetig weiterentwickelnden Diskurs.
Für Max Wasserkampf, der den BDA als Kooperationspartner des Preises in der diesjährigen Jury vertritt, liegt der Reiz im Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Zukunft. Seine Erwartungen an die Einreichungen zum Erich-Mendelsohn-Preis 2026 für Backstein- Architektur: „Backstein fordert architektonisches Denken heraus: Wie können wir mit einem vermeintlich bekannten Material weiter experimentieren? Wie können wir Traditionen bewahren und zugleich Innovation ermöglichen?“ Neben Wasserkampf wurden vier weitere Architekturexpertinnen und -experten in die Jury berufen:
- Max Wasserkampf, Präsidiumsmitglied BDA
- Ulrich Brinkmann, Redaktion Bauwelt
- Josep Ricart, HARQUITECTES, Winner Grand Prix 2023
- Jórunn Ragnarsdóttir, Lederer Ragnarsdóttir Architekten
- Lena Unger, Meier Unger Architekten