Erich-Mendelsohn-Preis 2026 | News

Fachgremium kürt die besten Bauten aus Backstein

Die Jury des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur steht fest. Anfang Juli kommen in Berlin die fünf Mitglieder der Hauptjury zusammen, um über die diesjährigen Auszeichnungen zu entscheiden: Max Wasserkampf, Ulrich Brinkmann, Josep Ricart, Jórunn Ragnarsdóttir und Lena Unger.

Fünf Expertinnen und Experten wurden in die Jury des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur berufen: Max Wasserkampf, Ulrich Brinkmann, Josep Ricart, Jórunn Ragnarsdóttir, Lena Unger (v.l.n.r.).

Max Wasserkampf

Max Wasserkampf ist Architekt und Professor für Entwerfen und Baukonstruktion an der HTWK Leipzig sowie Partner des Büros Naumann Wasserkampf. Als Beisitzer im Vorstand des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA sitzt er 2026 erstmals in der Jury des Erich-Mendelsohn-Preis für Backstein-Architektur. Zuvor war er unter anderem in Lehre und Praxis in Weimar, Leipzig, Wuppertal und Dresden tätig. Wer mehr über seine Haltung zur Architektur und zum Baustoff Backstein erfahren möchte, kann diese im Vorwort des VORTEILE Magazins Nr. 26 nachlesen.

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Josep Ricart 

Josep Ricart Ulldemolins ist Architekt, Mitgründer des katalanischen Büros HARQUITECTES und lehrt an der Polytechnischen Universität Katalonien bei Barcelona. Das 2000 gegründete Büro aus Sabadell, das Josep Ricart gemeinsam mit David Lorente, Xavier Ros und Roger Tudó führt, zählt seit Jahren zu den profiliertesten Büros der spanischen Gegenwartsarchitektur und wurde auch beim Erich-Mendelsohn-Preis mehrfach ausgezeichnet. 2023 erhielt das Büro für die Clos Pachem Winery den Grand Prix. Mit Josep Ricart verstärkt ein Architekt Teil die Jury, der dem Erich-Mendelsohn-Preis seit vielen Jahren eng verbunden ist und ihn als vielfach ausgezeichneter Teilnehmer kennt.

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Lena Unger

Lena Unger ist Architektin und Mitgründerin von Meier Unger Architekten in Leipzig, das sie seit 2016 gemeinsam mit Jan Meier führt. Sie studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und an der ETH Zürich. Die Arbeiten des Büros wurden in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bauwelt-Preis 2023 und dem BDA Architekturpreis 2021. Das von ihr mitgegründete Büro zählt zu den profilierten jüngeren Stimmen der deutschen Gegenwartsarchitektur.

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