Uwe Schröder Architekt

Uwe Schröder Architekt 

Nach Studien an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule RWTH Aachen (1986 – 1992) und an der Kunstakademie Düsseldorf (1992 – 1995) gründet Uwe Schröder (*1964) sein eigenes Architekturbüro in Bonn (1993ff.). Nach Lehraufträgen in Bochum (2000 – 2002) und Köln (2004) nimmt Uwe Schröder den Ruf auf die Professur für Entwerfen und Architekturtheorie an der Fachhochschule Köln (2004 – 2008) an. Seit 2008 ist er Universitätsprofessor am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung der Fakultät für Architektur, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule RWTH Aachen, und lehrt als Gastprofessor an der Università di Bologna (2009 – 2010), an der Università degli Studi di Napoli „Federico II“ (2016), am Politecnico di Bari (2016), an der Universtà degli Studi di Catania (2018), am Politecnico di Milano (2018 – 2019), an der Università degli Studi di Parma (2020 – 2021) und an der Università di Bologna (2024 – 2025). Er ist Mitglied im Collegio Docenti, Corso di Dottorato „Architettura e Cultura del Progetto“ an der Università di Bologna (2018f.).

Für das gebaute Werk erhält er Auszeichnungen und Preise, u.a. Deutscher Kritikerpreis in der Sparte Architektur (2004), Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (2005) und Architekturpreis Nordrhein-Westfalen (Auszeichnung 2011 und 2018). Beim Erich Mendelsohn Preis und dessen Vorgänger gewannen die Projekte ROM.HOF eine Special Mention in der Kategorie Wohnungsbau 2014, Hochzeitsturm zu Plüderhausen eine Anerkennung 2021 und Haus im Burggarten eine Special Mention 2023. Seine Arbeiten sind in monographischen Ausstellungen zu sehen, u.a. Uwe Schröder. Bauwerk, Architektur Galerie Berlin (2007), Uwe Schröder. Architettura degli spazi, Chiesa dello Spirito Santo, Cesena (2010), Uwe Schröder. Sugli spazi della città, Palazzo della Gran Guardia, Padova (2011), Uwe Schröder. Pardié. Konzept für eine Stadt nach dem Zeitregime der Moderne, Werkbund Galerie, Berlin (2015), Uwe Schröder. Monolith, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e. V., Bonn (2017/18), Uwe Schröder. quid pro quo. Progetto per il Padiglione Germania a Venezia, DiARC, Neapel (2018), Uwe Schröder. Il Paesaggio della Torre, Politecnicum di Milano (2019). Einen Überblick über das Werk bietet die 2026 im Jovis-Verlag erschienene Monographie Uwe Schröder Werkverzeichnis in bisher 2 Bänden.

Foto Uwe Schröder
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