Durch unterschiedliche Breite, Höhenstaffelung und nicht zuletzt die Wahl des Backsteins ist eine lebendige Häuserzeile mit individuellen Adressen entstanden.
An die Typologie der dreiseitig angelegten Hofreiten und die Arbeiterhäuser der ehemaligen Opel-Mitarbeiter knüpft die Wohnanlage in Nachbarschaft zum Verna-Park in Rüsselsheim an.
An der Hauptstraße in Berlin-Schöneberg wurde das historische Postgelände revitalisiert und ein formenreiches, modernes Gebäudeensemble mit Backsteinfassade geschaffen.
Zwischen autonomem Gleisraum und kleinteiliger Straßenseite bewegen sich die drei Wohngebäude. Durch geschickte Auffächerung schließen sie die Baulücke vor dem Zürcher Hauptbahnhof elegant.
Wie lässt sich eine Baulücke mit Material und Form möglichst kunstvoll füllen? Das zeigt das Wohn- und Geschäftshaus nahe des Oxford Circus in London, dessen markante Backsteinfassade in Bewegung zu sein scheint.
Eine neue Identität schaffen vor einer Kulisse mit industrieller Vergangenheit – das gelingt dem Wohnquartier in Eindhoven mit einem raffinierten Spiel aus Höhenunterschieden und Einblicken.
The residential building in Sadovye Kvartaly complex
Wann immer Wohnungsbauten städtebauliche Lücken schließen, ist ein Faktor ganz entscheidend: der Kontext. Im Zentrum von Moskau stellt das exklusive Sadovye Kvartaly-Viertel mit seinen vier urbanen Wohnblocks am Ufer eines Teiches eine harmonische Eingliederung in den historischen Stadtteil Chamowniki dar.
Wohnungsbauten, die das Stadtbild ergänzen, stehen vor besonderen Herausforderungen. Backstein erweist sich hier als universeller Brückenbauer. Die traditionelle Maschrabiyya- Technik sorgt in moderner Interpretation für Privatsphäre.
Die 109 neuen Apartments des Nachkriegsviertels Wielewaal in Rotterdam sind entworfen für Senioren, die gerne in ihrer vertrauten Umgebung alt werden wollen. Die Bewohner sind begeistert, der grüne Innenhof ist ein Platz für gemeinsame Aktivitäten und Entspannung geworden: „Wir haben das Gefühl, dass wir in Spanien wohnen!“
Die Île de Nantes liegt in der Stadt Nantes im Westen Frankreichs und war jahrzehntelang das Industriezentrum der Region, bis sie in den 90er Jahren nach und nach aufgegeben wurde. Der Wohnkomplex ist Teil der umfassenden Umstrukturierung dieses verwaisten Stadtteils, die in den 2000er-Jahren begann.